Nachdem ich hier bereits vor etwas über einem Jahr auf die Nutzung von ConedaKOR im Langzeitprojekt „Textdatenbank und Wörterbuch des klassischen Maya“ hingewiesen hattee, gibt es nun ein Update. Das „Maya-Bildarchiv“ des Projekts ist nun gestartet und steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. Als ersten Datensatz in der KOR-Installation wurden  ca. 6.800 Schwarz-Weiß-Fotos von Karl Herbert Mayer bereit gestellt. Die Adresse lautet: https://classicmayan.kor.de.dariah.eu/

The power of IIIF!

IIIF (International Image Interoperability Framework) hat seit seinem Start 2011 eine wahre Erfolgsgeschichte hinter sich. Finanziell unterstützt von der Mellon Foundation und zunächst stark von Universitäten und Bibliotheken im anglo-amerikanischen Sprachraum gefördert, wird es heute sehr breit im GLAM-Bereich eingesetzt. Auch ConedaKOR unterstützt dieses Framework und nachfolgend ist ein Beispiel zu sehen, wie mittels Mirador – einer offenen Viewing-Plattform – eine Abbildung der Frankfurter Datenbank mit einem Objekt aus der National Gallery of Art (Washington) verglichen wird.

 

Unit- und Acceptance-Tests bei der Arbeit!

Im Zusammenhang mit der Erstellung eines „Steckbriefs“ zu ConedaKOR, der im Rahmen eines Rundgesprächs zum Projekt „Kulturerbe als Linked Open Data. Pilotprojekt für den Census“ angefertigt werden sollte, hatten wir uns entschlossen, dort auch mal ein paar Worte über die Test-Suite zu verlieren. Und die Quintessenz nun auch hier: ConedaKOR ist eine Ruby on Rails Anwendung mit derzeit etwa 40.000 Codezeilen. Die Test-Suite besteht aus 440 Modultests (unit tests) und 216 Akzeptanz-Tests (user acceptance tests). Dadurch wird bei Bugfixes, neuen Feature-Entwicklungen und vor allem bei Umstrukturierungen die fehlerfreie Funktionalität sichergestellt. Wer sich da Durchlaufen dieser Tests mal genauere ansehen möchte, kann das in den hier bereitgestellten Clips tun.

 

Wikidata x ConedaKOR (Screencasts)

Jetzt hier auch die Screencasts zur Verwendung der Wikidata x KOR-Extension.

Szenario 1: Anzeige von Medien zu korrespondierenden Wikidata-Datenobjekten in der eigenen Datenbank


Szenario 2: Upload von Medien zu korrespondierenden Wikidata-Datenobjekten in die eigene Datenbank


Szenario 3: Übernahme von Informationen aus einem Wikidata-Datenobjekt in die eigene Datenbank

 

Digitale Strategien in Museen

Vor einigen Wochen ging es „drüben“ bei Twitter verstärkt um Digitale Strategien in Museen. Aber abgesehen von diesem Tweet,

der ein Foto der Präsentation der Digitalen Strategie des Jüdischen Museums Frankfurt zeigt, gibt es kaum Hinweise darauf, dass die maschinenlesbare Bereitstellung der Daten in den Museen ein Thema ist. In den Strategien vermisst man die Angebote für ext. ForscherInnen, welche die Daten prozessierbar benötigen und nicht allein durch Online-Sammlungen „schlendern“ wollen. Das MKG Hamburg ist hier sicher eine positive Ausnahme, da dort die Daten auch noch bei GitHub bereitgestellt werden – also quasi im Wohnzimmer der EntwicklerInnen und datenaffinen GeisteswissenschaftlerInnen.

Es stellt sich die Frage, ob die o.g. Zielgruppe zu irrelevant für die Museen ist? Vielleicht ist dort aber auch schlicht erst so etwas wie die Phase I des Open Access (Bereitstellung der Inhalte in „menschenlesbarer“ Form) erreicht worden und das Bewußtsein für bzw. die Umsetzung von Phase II (Bereitstellung der Inhalte in „maschinenlesbarer“ Form) braucht noch eine Weile? Wir werden es sehen und um z.B. so etwas hier auszuprobieren https://mm.coneda.net/ derzeit noch zwangsläufig auf Bestände aus dem Ausland zurückgreifen.

 

 

 

In Zukunft verbunden! Digital Humanities & digitale Forschungsinfrastrukturen aus Sicht der Max Weber Stiftung

„Bereits etablierte Kooperationen veranschaulichen das ganzheitliche Konzept: So wird die am DFK Paris mitentwickelte Graphdatenbank ConedaKOR von DARIAH als Dienstangebot anderen Projekten und Einrichtungen zur Verfügung gestellt“

In Zukunft verbunden

 

KOR-Safari

Der jüngst vorgenommene Launch von the article wäre natürlich an sich schon einen Beitrag wert, denn diese  Initiative von Studierenden und jungen Forschenden des Kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist wichtig, weil „Soziale Medien und das Bloggen im Kulturbereich und in der Wissenschaft keinen guten Stand haben“, wie Anika Meier im Sommer hier so treffend schrieb.
Besonders schön ist es nun, dass einer der ersten Beiträge sich mit der „KOR-Safari“ beschäftigt, jener Initiative der Bildstelle des Instituts, bei der Studierende die nähere Umgebung Frankfurts durch die Linse der Digitalkamera entdecken und ihre Ergebnisse in die ConedaKOR-Datenbank des Instituts einpflegen. Hierbei steht nach eigener Aussage dann auch „weniger der dokumentarische Ansatz als vielmehr der subjektive Blick auf die Motive im Vordergrund“. In dem Sinne also weiterhin noch viel Freude bei der Safari und natürlich viel Erfolg für den Blog!

 

ConedaKOR im Langzeitprojekt „Textdatenbank und Wörterbuch des klassischen Maya“

„Ein weiteres wichtiges Element zur technischen Umsetzung stellt die Bilddatenbank des Webservice DARIAH-DE dar. Genauer gesagt wird der Dienst ConedaKor, der von DARIAH-DE bereit gestellt wird, genutzt, um Bildsammlungen zum kulturhistorischen Mayabereich zu präsentieren und zu verwalten.“ (aus: Marvin Moosbacher, Die Entzifferung der Mayahieroglyphen im digitalen Zeitalter, 12.06.17)

Mehr über das Langzeitprojekt „Textdatenbank und Wörterbuch des klassischen Maya“ unter: http://www.mayawoerterbuch.de

XML Editor connected to ConedaKOR

Sometimes, you’d like to enrich XML documents with entities while referencing an external database. We played around with ACE a bit to create an online XML editor. We believe the approach has great potential, but see for yourself:

To see the magic, use type any word anywhere and hit ctrl-space. That should bring up a drop down menu with various choices. Selecting one will insert an XML tag referencing the entry. Try „darwin“, for example.

This has been built on top of the existing ConedaKOR API as it is available at https://kor.uni-frankfurt.de.